Schulordnung
Ein gutes Schulklima und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sind für das Lernen, Lehren und Leben an unserer Schule wichtig.
Darum verhalte ich mich folgendermaßen:
- Ich achte den anderen und tue ihm nicht weh (weder körperlich noch seelisch).
- Ich störe niemanden.
- Ich bin hilfsbereit und höflich.
- Ich halte meinen Arbeitsplatz, die Klasse, alle Gemeinschaftsräume und
-anlagen sauber. - Ich beschädige weder das Schuleigentum noch die Sachen anderer Personen. Geschieht es doch, melde ich den Vorfall und bringe die Sache in Ordnung.
- Ich beachte die für alle geltenden Regeln der Schule, insbesondere die Unterrichtszeiten. Der Unterricht wird durch den Lehrer beendet.
- In den Pausen halte ich mich in den dafür vorgesehenen Räumen (Pausenhalle, Cafeteria, Bibliothek, Erdgeschoss) und auf dem Schulhof auf.
- Nur auf dem Schulhof darf ich rennen oder mit dem Ball spielen. Dabei nehme ich Rücksicht auf die anderen.
- Erst wenn ich in der 11. Klasse bin, darf ich das Schulgelände während der Schulzeit und in den Pausen verlassen.
- Wenn ich die Schule vorzeitig verlassen muss (z.B. Arztbesuch, Krankheit ...), melde ich mich bei meinem Lehrer ab. Wenn ich ihn nicht erreichen kann, melde ich mich im Sekretariat ab.
Cuxhaven, 15. Juni 2005
Die Gesamtkonferenz
Vereinbarung zwischen Eltern, Schülern und Lehrern
Vereinbarung
Schüler – Lehrer / Eltern – Lehrer- Verhältnis
Schule legt Grundlagen zu jeglicher Art von Bildung.
Dies geschieht dadurch, dass Lehrer unterrichten, Schüler lernen und Eltern diesen Prozess unterstützen.
Im AAG halten wir es für wichtig, dass alle, die an unserer Schule Anteil haben, also Schüler, Eltern und Lehrer, sowohl die Schule als auch sich gegenseitig als Partner in angemessenem Umfang ernst nehmen. Lehrer und Eltern verbindet dabei das Motiv, zum Wohle der Kinder zu handeln.
Wir stellen uns vor, dass alle Beteiligten die Schule für sich als einen sinnvollen Lebensschwerpunkt begreifen und daher Interesse und Einsatz für sie investieren. Wir wollen den Umgang miteinander so gestalten, dass er dem gemeinsamen Ziel dient und möglichst auch allen Freude macht.
Um Schule als ein gemeinsames Anliegen umzusetzen, wünschen wir uns die Zustimmung aller zu folgenden grundlegenden Voraussetzungen:
Identifikation mit der Schule
Schüler, Eltern und Lehrer sollen sich dem AAG zugehörig fühlen und sich für die Belange unserer Schule, das Schulgebäude und das Schulgelände einsetzen.
Respekt voreinander
Zum respektvollen Umgang miteinander gehören für uns
· die Achtung des anderen als gleichwertiges Gegenüber
· gegenseitiges Ernstnehmen
· eine offene und von Vertrauen gekennzeichnete Gesprächsbereitschaft über alle schulischen Belange sowie alle
· auftretenden Schwierigkeiten
· Offenheit und Klarheit in der Notengebung
· bei Konflikten grundsätzlich Einhaltung des „Beschwerdeweges“ durch Schüler und Eltern (Fachlehrer, Klassenlehrer, Direktor),
· eventuell Kontaktaufnahme zum Beratungslehrer
· die Achtung vor den Grenzen des anderen
(Leistungsfähigkeit bei Schülern / Geduld und Kraft bei Lehrern)
· Hilfsbereitschaft
· Aufrichtigkeit
· Übernahme allgemeiner Erziehungsaufgaben durch die Eltern zu Hause
· Beachtung der gemeinsamen Regeln in der Schule
(z.B. Pünktlichkeit, Einhalten der Unterrichtszeiten)
· Verzicht auf alles Verletzende
(Ironie, persönliche Beleidigungen, Bloßstellen einzelner Schüler)
· höfliche Umgangsformen
(z.B. moderater Umgangston, gegenseitiges Grüßen, Rücksicht an Türen und anderswo)
· ernsthafte Durchführung der Klassensprecherwahlen.
Investition von Zeit
Wir wünschen uns von Schülern und Lehrern zu akzeptieren, dass Schule Priorität hat.
Auch nach Unterrichtsschluss muss für Schule Zeit aufgewendet werden.
Zeit sollen sich Schüler nehmen für
· die regelmäßige und gründliche Erledigung der Hausaufgaben
· die Vorbereitung von Referaten oder anderen zusätzlichen Aufgaben
· „Durststrecken“, auf denen auch mal härter gearbeitet werden muss
· die Teilnahme an Schulveranstaltungen außerhalb der Unterrichtszeit
(Klassenfahrten, Theaterbesuche, Exkursionen etc.).
Entsprechend sollen Lehrer sich Zeit nehmen für
· die gründliche Vorbereitung ihres Unterrichts
· eine für Schüler und Eltern nachvollziehbare Strukturierung des Unterrichts
· Aktionen außerhalb der Unterrichtszeiten
(z.B. Klassenfahrten, Besuche von Ausstellungen, Theatervorstellungen, Konzerten etc.)
· den Besuch schulinterner Veranstaltungen
(Aufführungen der Theater – AG, des Chors, Abiturfeiern o.ä.).
Auch Eltern sollen Zeit investieren,
· um sich regelmäßig und möglichst umfassend über die schulische Situation ihres Kindes zu informieren
· um konstruktiv bei der Lösung schulischer Probleme mitzuarbeiten und
· um aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken.
eine offene, positive Einstellung zum Unterricht
Wir verstehen darunter
bei Schülern die Bereitschaft
· kontinuierlich zu lernen (keine Saisonarbeit vor Klassenarbeiten)
· auch im Unterrichtsgespräch mit Klassenkameraden zu sprechen:
· andere aussprechen zu lassen, zuzuhören und auf andere einzugehen
· alle Fragen, die sich stellen, unabhängig von der Reaktion der Mitschüler auch wirklich zu stellen
· Probleme mutig anzusprechen
· konstruktiv mit Kritik umzugehen
· Erfahrungen aus dem persönlichen Alltagsleben mit in die Schule einzubringen und Schule nicht als einen vom „normalen Leben“ abgeschotteten Bereich zu verstehen
· eigene Interessen zu vertreten (z.B. in der Gesamtkonferenz, in der SV).
bei Lehrern die Bereitschaft
· mit Motivation und Interesse an der Sache, kompetent, dabei freundlich und mit strenger Konsequenz zu unterrichten
· vereinbarte Regeln auch wirklich durchzusetzen
· Hausaufgaben grundsätzlich zu kontrollieren
· Verständnis für Schwierigkeiten zu haben und Schülern in schwierigen Situationen beizustehen
· auch wiederholte Fragen zu beantworten, notfalls im Einzelgespräch nach der Stunde Schülervorschläge ernst zu nehmen
· Probleme sachlich anzusprechen
· Klassenarbeiten angemessen zum behandelten Stoff und der zur Verfügung stehenden Zeit zu konzipieren
· professionell mit Kritik umzugehen.
Die Schule bemüht sich um eine möglichst optimale Unterrichtsorganisation. Sie versucht, alle Anstrengungen von Schülern und Lehrern mit der besten für sie realisierbaren Ausstattung zu unterstützen.
Die von Schülern, Eltern und Lehrern getroffenen Vereinbarungen bilden die Grundlage der Zusammenarbeit, auf die sich alle Beteiligten beziehen können, wenn ein Gesprächsanlass oder Differenzen entstanden sind.
Schülerrat, Schulelternrat und das Lehrerkollegium beraten mindestens einmal jährlich über den Erfolg dieser Vereinbarungen.
Die Gesamtkonferenz wacht über Umsetzung und Einhaltung der Vereinbarungen und muss sich auf Verlangen einer der drei oben genannten Gruppen jederzeit damit auseinandersetzen können.
Die sonstigen Verantwortlichkeiten an der Schule gelten wie bisher.
VereinbarungElSchLe[1].doc
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